Schülerinnen und Schüler besuchen einen außerschulischen Lernort
Am 14. September 2026 machte sich der 3. Jahrgang auf den Weg zur Schweger Mühle in Schwege bei Dinklage. Dort erwartete die Kinder ein abwechslungsreicher Tag voller spannender Einblicke, praktischer Erfahrungen und ganz besonderer Erlebnisse.
Weiterlesen: Ein spannender Tag in der Schweger MühleKaum mit dem Bus an der Mühle angekommen, wurden wir von Paul, Christoph und Heinz mit dem traditionellen Müllersgruß „Glück zu!“ herzlich begrüßt. Anschließend teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf.
Vom Getreidefeld bis zum Dreschflegel

Eine Gruppe erkundete gemeinsam mit Paul den Getreidegarten. Dort gab es jede Menge zu entdecken: Dinkel, Gerste, Quinoa und Weizen wuchsen dort ebenso wie Sonnenblumen und Kornblumen. Die Kinder konnten verschiedene Pflanzen kennenlernen und erfuhren viel über den Anbau und die Verarbeitung von Getreide.
Ein besonderes Erlebnis war der Gang durch das Maisfeld. Außerdem durften die Kinder selbst ausprobieren, wie früher Getreide ausgesät wurde – mit einem Säkorb. Anschließend wurde mit dem Dreschflegel gearbeitet: Das geerntete Getreide wurde auf traditionelle Weise gedroschen.
Doch damit nicht genug: Die Kinder durften auch Pauls Hühner und Ziegen füttern. Für viele war die anschließende Fahrt im Anhänger von Pauls altem Porsche-Traktor ein ganz besonderes Highlight.
Als „Körnersäcke“ durch die Mühle
In der Mühle tauchten die Kinder in die Welt der Müllerinnen und Müller ein. Sie verwandelten sich in kleine „Körnersäcke“, und ein Kind wurde zum Lehrling ausgewählt. Gemeinsam erfuhren die Kinder, unter welchen Arbeitsbedingungen früher in einer Mühle gearbeitet wurde.
Anschließend ging es hoch hinaus: Der oberste Boden und die Galerie der Mühle wurden erkundet. Von dort konnten die Kinder die großen Mühlenflügel ganz aus der Nähe betrachten. Der Lehrling durfte sogar einen Körnersack vom untersten Boden der Mühle nach oben ziehen. Danach konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie sich das anfühlt – und sich gegenseitig als „Körnersäcke“ hochziehen.

Heinz zeigte uns im Inneren der Mühle die Mahlsteine. Die Kinder konnten beobachten, wie das Getreide zwischen den Steinen verarbeitet und gewissermaßen „geschnitten“ wird. Einen Boden tiefer wartete bereits die Siebanlage, die dafür sorgt, dass das gemahlene Getreide weiterverarbeitet werden kann.

Zum Abschluss besichtigten wir noch das Backhaus.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erfahrungen und sicherlich auch der einen oder anderen Geschichte im Gepäck traten wir schließlich die Heimfahrt an.
Ein rundum gelungener Ausflug, bei dem die Kinder Geschichte nicht nur kennenlernen, sondern mit allen Sinnen erleben konnten!
















